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Cluster Oct 15, 2018
Monolith Cocktail
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More Ohr Less
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Mueller_Roedelius feat. KENICHI - Fractured Being (Official Video)
Cluster May 28, 2018
Cluster Mar 12, 2018
More Ohr Less
Cluster Aug 30, 2017
Cluster "Zum Wohl"
Cluster Aug 21, 2017
www.bio.roedelius.com
Cluster Aug 19, 2017
n a blistering public letter, the remaining members of the President’s Committee on the Arts and Humanities (PCAH) resigned. I’ve re-typed the letter here for easier reading, but you can see the original letter below. It’s a work of resistance art: Dear Mr. President: Reproach and censure in the strongest possible terms are necessary following your support of the hate groups and terrorists who killed and injured fellow Americans in Charlottesville. The false equivalences you push cannot stand. The Administrations refusal to quickly and unequivocally condemn the cancer of hatred only further emboldens those who wish America ill. We cannot sit idly by, the way your West Wing advisors have, without speaking out against your words and actions. We are members of the President’s Committee on the Arts and Humanities (PCAH). The Committee was created in 1982 under President Ronald Reagan to advise the White House on cultural issues. We were hopeful that continuing to serve in the PCAH would allow us to focus on the important work the committee does with your federal partners and the private sector to address, initiate, and support key policies and programs in the arts and humanities for all Americans. Effective immediately, please accept our resignation from the President’s Committee on the Arts and the Humanities. Elevating any group that threatens and discriminates on the basis of race, gender, ethnicity, disability, orientation, background, or identity is un-American. We have fought slavery, segregation, and internment. We must learn from our rich and painful history. The unified fabric of America is made by patriotic individuals from backgrounds as vast as the nation is strong. In our service to the American people, we have experienced this first-hand as we traveled and build the Turnaround Arts education program, now in many urban and rural schools across the country from Florida to Wisconsin. Speaking truth to power is never easy, Mr. President. But it is our role as commissioners on the PCAH to do so. Art is about inclusion. The Humanities include a vibrant free press. You have attacked both. You released a budget which eliminates arts and culture agencies. You have threatened nuclear war while gutting diplomacy funding. The administration pulled out of the Paris agreement, filed an amicus brief undermining the Civil Rights Action, and attacked our brave trans service members. You have subverted equal protections, and are committed to banning Muslims and refugee women & children from our great country. This does not unify the nation we love. We know the importance of open and free dialogue through our work in the cultural diplomacy realm, most recently with the first-ever US Government arts and cultural delegation to Cuba, a country without the same First Amendment protections we enjoy here. Your words and actions push us all further away from the freedoms we are guaranteed. Ignoring your hateful rhetoric would have made us complicit in your words and actions. We took a patriotic oath to support and defend the Constitution of the United States against all enemies, foreign and domestic. Supremacy, discrimination, and vitriol are not American values. Your values are not American values. We must be better than this. We are better than this. If this is not clear to you, then we call on you to resign your office, too. Thank you,
Cluster Jul 30, 2017
www.bio.roedelius.com
Cluster Jun 17, 2017
Hear Nick Cave, Warren Ellis' Ambient Song for Brad Pitt's 'War Machine'
Cluster May 31, 2017
Roedelius - Works (1968-2005) [Disc 2] - Hans Joachim Roedelius
Cluster May 30, 2017
Salzburger Nachrichten / ÖSTERREICH | KULTUR "More Ohr Less" in Baden als "Geschenk des Augenblicks" Unter dem Motto "Geschenk des Augenblicks - Gift of the Moment - Cadeau du Moment" lädt das Festival "More Ohr Less" in Baden von 7. bis 11. Juni zu vielfältigen Veranstaltungen sowie einem Symposium. "More Ohr Less", vom Komponisten Hans-Joachim Roedelius (82) geleitet, geht damit ins 14. Jahr. Das fünftägige Festival bespielt diesmal im Rahmen der Badener Rosentage bei freiem Eintritt die Parkanlagen und deren dort vorhandene Bühnen, den Kunstverein, das Arnulf Rainer Museum und das Haus der Kunst. Am 7. Juni wird das Festival mit einem Vortrag und einer Performance unter Mitwirkung von Roedelius und dem deutschen Medienkünstler Mischa Kuball im Arnulf Rainer Museum eröffnet. Anschließend ist Harald Bluechel alias "Cosmic Baby" am Klavier zu erleben, im Doblhoffpark folgen Klezmermusik mit Georg Winkler und Hubert Kellerer sowie "Schiffe aus Schnee" mit Alfred Goubran und Lukas Lauermann. Zahlreiche weitere, teils genreübergreifende Events beleben in den folgenden Tagen die Badener Locations, unter anderem irische Volksmusik mit Noel Hill, Slam-Dichtung mit Musik, avantgardistische elektroakustische Musik mit dem MOL Brainstorming Orchestra, Mittelalterliches mit dem Ensemble "Hotel Palindrone" und neue Popmusik aus Österreich. Hinzu kommen spontane Musikhappenings beim Beethoventempel im Kurpark, Klang- und Objektinstallationen im öffentlichen Raum sowie eine Fotoausstellung von Barbara Filips und Sebastian Boecking im Haus der Kunst. Als "Appendix" zum Badener "More Ohr Less" wird in einer Aussendung für 19. August eine Extra-Veranstaltung auf der Seebühne in Lunz am See angekündigt, wo das Festival zwölf Jahre lang beheimatet war. Auf dem Programm steht die österreichische Erstvorstellung des am 23. Juni erscheinenden Albums "Einfluss" von Arnold Kasar & Joachim Roedelius. Als Gäste werden Thomas Rabitsch, Wolfgang Schloegl und die serbische Schauspielerin und Sängerin "Madita", der Bariton Dietrich Henschel sowie "Wiener Glüh"n" mit Heidelinde und Rudi Gratzl erwartet. "More Ohr Less" versteht sich laut Homepage als "Forum für die Vermittlung von Ideen und Visionen im Rahmen wissenschaftlicher Beiträge und verschiedenster Darbietungen aus allen Bereichen der Kunst, vor allem aber denen der Musik der Wort- und darstellenden Künste". Die Mitwirkenden kamen bisher aus Kanada, den USA, Japan, Indien, Albanien, Brasilien Kroatien, Serbien, Italien, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, der Schweiz, Deutschland, Polen, Irland, Slowenien,Tibet, dem Senegal und Österreich. Baden: Festival "More Ohr Less", 7. bis 11. Juni, www.more-ohr-less.com)
Cluster May 30, 2017
Festival in Baden „More Ohr Less“-Gründer im Interview Das von Joachim Roedelius gegründete Festival findet heuer zum 14. Mal und zum zweiten Mal in Baden statt. Inititator und treibende Kraft des „More Ohr Less“: Hans-Joachim Roedelius | NOEN, privat Das kommt nur selten vor, dass ein Festival seinen Spielort wechselt. Alte Bäume verpflanzt man nicht, sagt man. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel. Der Gründer des avantgardistischen Festivals und Symposions „More Ohr Less“, Joachim Roedelius, hat sein Festival 2016 von Lunz nach Baden verpflanzt und nicht bereut: Avantgardist und unermüdlicher Kulturschöpfer: Joachim Roedelius. | privat NÖN: Heuer sind Sie zum zweiten Mal in Baden mit ihrem Festival „More Ohr less“. Wie fühlen Sie sich nach der „Übersiedlung“ von Lunz nach Baden? Was ist besser, was ist andres? Joachim Roedelius: Wir, meine Frau und ich, als Erfinder und Gründer dieses Festes und das gesamte Team fühlen uns in Baden pudelwohl. Besser ist, dass wir das Ganze sozusagen von zuhause aus organisieren und abwickeln können, dass wir nicht mit Sack und Pack für etwa drei Wochen nach Lunz umziehen müssen, sind wir doch nicht mehr die Jüngsten. Gut ist auch, dass wir bei Schlechtwetter verschiedene Ausweichquartiere vom Haus der Kunst, über den Kunstverein bis hin zum Arnulf Rainer Museum zur Verfügung haben, womit sich das Ganze noch leichter ermöglichen lässt. Anders ist, dass uns natürlich die wunderbare Seenlandschaft etwas abgeht. Die unberührten Riesenwälder im Lunzer Land. Aber Gott sei Dank bietet uns Baden wegen seiner liebevoll gepflegten Gartenanlangen, eines traditionell reichen Kulturprogramms und des Entgegenkommens vonseiten des Bürgermeisters, der Kulturamtsleitung, des Tourismusbüros und der verantwortlichen Personen in den verschiedenen Kulturinstitutionen, in denen wir bestimmte Teile des Programms darbieten können unserem inhaltlich doch zum Teil sehr avantgardistischen Veranstaltungen gegenüber ein willkommenes künstlerisches Zuhause. Geschenk des Augenblicks, ein schöner Titel. Was steckt dahinter? Roedelius: Mit diesem Titel eines meiner schönsten und erfolgreichsten Solo-Alben aus dem Jahre 1984 war sozusagen der ideologische Boden gelegt, auf dem mein kaum mehr überblickbares gesamtes Folgewerk wachsen, blühen und gedeihen konnte. Ich empfinde mein Leben, bzw. alles, was darin geschieht, als Geschenk des Augenblicks. Wie kann man einen Augenblick schenken? Roedelius: Augenblicke, wie ich sie verstehe, verschenken sich selbst. Man sagt ja immer, man soll den Augenblick genießen, wie geht das? Roedelius: Das bleibt jedem selbst überlassen, je nachdem, ob er sich freimachen kann von den festgefahrenen Gewohnheiten seines täglichen Lebens oder ob er sich einspannen lässt davon und keine Muße mehr findet. Wie schlägt sich der Titel im heurigen Programm nieder? Roedelius: Die beteiligten Künstler und Mitwirkenden sind aufgerufen, sich aus dem Augenblick heraus mit ihren Darbietungen einzubringen, möglichst nichts Vorbereitetes zum Besten zu geben, sondern sich spontan von den Gegebenheiten des jeweiligen Geschehens führen zu lassen. Was kann der Zuseher und Zuhörer von diesem Festival mitnehmen? Viele schöne Augenblicke? Roedelius: Das lässt sich nur hoffen, nicht voraussagen, aber wir werden unser Bestes tun, damit in Erfüllung geht, was wir uns unsererseits vorgenommen haben.
Cluster May 26, 2017
Festival/ Symposion: MORE OHR LESS 14. Ausgabe des liebenswürdigen Klein-Festivals von und mit Electronic-Pionier Hans Joachim Roedelius – wie schon im Vorjahr, auch diesmal wieder in Baden/ Wien. Jahresthema: „Geschenk des Augenblicks - gift of the moment - cadeau du moment“ Mi. 07. bis So. 11. Juni 2017 - verschiedenste Spielstätten & Schauplätze der Stadt Baden Haus der Kunst – Kunstverein – Doblhofpark – Kurpark beim Beethoventempel – Arnulf Rainer Museum – Musik-Pavillon im Kurpark – Bühne im Doblhoffpark. Vorträge: Mischa Kuball - Joachim Roedelius – Helmut David – Martin Kainz – Norbert Wiersbin Claudia Schumann - u.a. Lesungen: Claudia Schumann - Michou Friesz - Joachim Roedelius - Performances: SLAM Klaus Becker - Martha Roedelius mit Christopher Chaplin Tim Story & Joachim Roedelius - Rosa Roedelius mit Clemens Hofer - Touchscreen: Julian Roedelius Fotoausstellung: Barbara Filips, Sebastian Boecking - Film: Benjamin Paya, Camillo Roedelius - Kleinkunst/ Kabarett: Matthias Jezek -Trommelworkshop: El Habibi (entfällt bei Schlechtwetter) Live-Musik: Franz Wagner - Harald Bluechel - Georg Winkler, Hubert Kellerer-, Alfred Goubran, Lukas Lauermann, Tim Story, Joachim Roedelius - Chandra Shukla - Noel Hill - Jurij & Janko & Sergej Novoselic, Heidelinde Gratzl - Hotel Palindrone (Albin Paulus, Stephan Steiner, Peter Natterer, John Morrissey) - Bernhard Fleischmann - Clementine Gasser-solo - Leo & Constantin Hemetsberger - Thomas Rabitsch, Wolfgang Schlögl & Madita - Peter Natterer & Robin Wiersbin Julie Loveson, Susanna Spaemann. MOL Brainstorming Orchester mit Carl Michael von Hausswolff, Clementine Gasser, Anna Ceeh, Tim Story, Franz Pomassl, Franz Graf, Janko Novoselic, Christopher Chaplin, Markus Taxacher, Hans Holler, Chandra Vivek Shukla. Joachim Roedelius. DJ: Michael Rosen 82 Jahre alt ist Electronic Music-Pionier Hans Joachim Roedelius 2016 geworden. Gefeiert wurde mit der Veröffentlichung der eigenen Autobiographie in Buchform („Roedelius – Das Buch“/ erschienen im Eigenverlag). Bis heute zählt der Mann, der gemeinsam mit Conrad Schnitzler und Dieter Moebius zu Beginn der 70er Jahre als KLUSTER Musikgeschichte geschrieben hat, und in Folge Musiker wie Brian Eno, David Bowie, Herbert Grönemeyer, … zu seinen „Fans“ zählen durfte, zu den umtriebigsten Künstlern des Landes. Seit mehr als 13 Jahren zeichnet er auch für das alljährlich wiederkehrende Musikfestival More Ohr Less verantwortlich, das in seiner liebenswürdigen Kleinheit eine beachtliche Vielfalt kunstvoller wie kunstsinniger Beiträge bietet, zudem einen wohltuenden Gegenpol zur Masse der „end-kommerzialisierten“ (Fließband-)Festivals darstellt. Austragungsort 2017 ist einmal mehr die Stadt Baden/ Wien – bespielt werden einige der schönsten Plätze und Spielstätten der Stadt – das Angebot reicht von Vorträgen zum Jahresthema „Geschenk des Augenblickes“, über Lesungen, Performances, Foto- & Filmbeiträge bis hin zu einem Trommelworkshop, sowie Beiträgen aus Kleinkunst und Kabarett – und natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder jede Menge Live-Konzerte, die angesiedelt zwischen Electronic, Klassik, Jazz & Pop, bis hin zu volkstümlicher Musik, ein wirklich breites musikalisches Spektrum abdecken! Der Eintritt ist frei – um freiwillige Spenden wird gebeten! Alle für die Bühne im Doblhoffpark und für den Musikpavillon geplanten Konzerte werden bei Schlechtwetter im Haus der Kunst stattfinden.
Cluster May 26, 2017
Festival/ Symposion: 14. Ausgabe des liebenswürdigen Klein-Festivals von und mit Electronic-Pionier Hans Joachim Roedelius – wie schon im Vorjahr, auch diesmal wieder in Baden/ Wien (Eintritt Frei – Spenden erbeten!): MORE OHR LESS-Festival/ Symposion 14. Edition/ Jahresthema: „Geschenk des Augenblicks - gift of the moment - cadeau du moment“ Mi. 07. bis So. 11. Juni 2017 BADEN (NÖ)/ verschiedenste Spielstätten & Schauplätze der Stadt Baden*) *) = Haus der Kunst – Kunstverein – Doblhofpark – Kurpark beim Beethoventempel – Arnulf Rainer Museum – Pavillon im Kurpark – Bühne im Doblhofpark Eintritt frei – Spenden erbeten! Roedelius min (c)Groenland.jpgMADITA min (c) Mnfred Werner - Tsui.jpgChristopher_Chaplin_min_(c)_Aleksandra_Kawka.jpg Vorträge: Mischa Kuball - Joachim Roedelius – Helmut David – Martin Kainz – Norbert Wiersbin - Claudia Schumann - u.a. Lesungen: Claudia Schumann - Michou Friesz - Joachim Roedelius - Performances: SLAM (Klaus Becker/ Jurij Novoselic) - Martha Roedelius mit Christopher Chaplin - Tim Story & Joachim Roedelius - Rosa Roedelius mit Clemens Hofer - Touchscreen: Julian Roedelius Fotoausstellung: Barbara Filips, Sebastian Boecking - Film: Benjamin Paya, Camillo Roedelius - Kleinkunst/ Kabarett: Matthias Jezek - Trommelworkshop: El Habibi (entfällt bei Schlechtwetter) Live-Musik: Franz Wagner - Harald Bluechel - Georg Winkler, Hubert Kellerer- (“Stravinskys Hochzeitstanz”), Alfred Goubran, Lukas Lauermann - ("Schiffe aus Schnee”) Tim Story, Joachim Roedelius - Chandra Shukla - Noel Hill - Jurij & Janko & Sergej Novoselic, Heidelinde Gratzl - Hotel Palindrone (Albin Paulus, Stephan Steiner, Peter Natterer, John Morrissey) - Bernhard Fleischmann - Clementine Gasser-solo - Leo & Constantin Hemetsberger - Thomas Rabitsch, Wolfgang Schlögl & Madita - Peter Natterer & Robin Wiersbin - Julie Loveson, Susanna Spaemann. MOL Brainstorming Orchester mit Carl Michael von Hausswolff, Clementine Gasser, Anna Ceeh, Tim Story, Franz Pomassl, Franz Graf, Janko Novoselic, Christopher Chaplin, Markus Taxacher, Hans Holler, Chandra Vivek Shukla. Joachim Roedelius. DJ: Michael Rosen 82 Jahre alt ist Electronic Music-Pionier Hans Joachim Roedelius 2016 geworden. Gefeiert wurde mit der Veröffentlichung der eigenen Autobiographie in Buchform („Roedelius – Das Buch“/ erschienen im Eigenverlag). Bis heute zählt der Mann, der gemeinsam mit Conrad Schnitzler und Dieter Moebius zu Beginn der 70er Jahre als KLUSTER Musikgeschichte geschrieben hat, und in Folge Musiker wie Brian Eno, David Bowie, Herbert Grönemeyer, … zu seinen „Fans“ zählen durfte, zu den umtriebigsten Künstlern des Landes. Seit mehr als 13 Jahren zeichnet er auch für das alljährlich wiederkehrende Musikfestival more Ohr less verantwortlich, das in seiner liebenswürdigen Kleinheit eine beachtliche Vielfalt kunstvoller wie kunstsinniger Beiträge bietet, zudem einen wohltuenden Gegenpol zur Masse der „end-kommerzialisierten“ (Fließband-)Festivals darstellt. Austragungsort 2017 ist einmal mehr die Stadt Baden/ Wien – bespielt werden einige der schönsten Plätze und Spielstätten der Stadt – das Angebot reicht von Vorträgen zum Jahresthema „Geschenk des Augenblickes“, über Lesungen, Performances, Foto- & Filmbeiträge bis hin zu einem Trommelworkshop, sowie Beiträgen aus Kleinkunst und Kabarett – und natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder jede Menge Live-Konzerte, die angesiedelt zwischen Electronic, Klassik, Jazz & Pop, bis hin zu volkstümlicher Musik, ein wirklich breites musikalisches Spektrum abdecken! Der Eintritt ist frei – um freiwillige Spenden wird gebeten! Ablauf & Programm: www.more-ohr-less.com
Cluster May 26, 2017
www.more-ohr-less.com www.bio.roedelius.com
Cluster May 21, 2017
Geschrieben anlässlich der Vorstellung des Albums „Einfluss“ von Arnold Kasar und mir am 19.5. im Foyer der „Universal“ in Berlin. Dass mir sozusagen im letzten Viertel meiner Lebens-,bzw.meiner künstlerischen Laufbahn die Ehre zuteil werden könnte,mit einer Veröffentlichung von einem der flagships deutscher Plattenlabels, nämlich der Deutschen Grammophon unter Vertrag genommen zu werden, war eigentlich undenkbar, der ich staatlich geprüfter Physiotherapeut und Masseur bin und mich Musikus nenne seitdem mir, hauptsächlich aus praktischen Gründen, in den Sinn kam, die Heilkunst mit der Tonkunst zu tauschen, um das, was mit meinen Händen nach jahrelanger Muskelbekneterei hunderter von Patienten nicht mehr so richtig funktionierte, über eine Art von Musikkneterei erfolgreich weiterzuführen. Zuerst war nur gezielter Krach, was bei den ersten Gehversuchen in die Tonkunst herauskam, aber dieser hatte im Kontext mit dem anstehenden Paradigmenwechsel in den 60zigerJahren eine Art von schicksalhaft-heilsamer Wirkung, brach er doch mit allem, was bis dahin als common sense in Sachen Tonkunst/Klang-gestaltung galt. Eine Schocktherapie mittels unerhörter Lautstärken, schriller Frequenzen und willkürlicher, teilweise höchst seltsamer Geräuschgeschehnisse und das alles an der Grenze zur Hör-vermögensverstümmelung, aber anfangs vom Publikum willig angenommen und heftig akklamiert. Als wir ( Kluster/Cluster ) aber selbst darunter zu leiden begannen, als wir bestimmte Frequenzen nicht mehr hören konnten, als wir anfingen, Hörer ohnmächtig zu spielen, mussten wir schließlich darüber nachdenken, was wir eigentlich machten und von dem Zeitpunkt an, der ganz bestimmt nicht zufälliger-weise mit unserem Wohnsitzwechsel von der Stadt aufs Land zusammenfiel, änderte sich unser Wirklichkeitsbezug und damit auch unsere Herangehensweise an Klanggestaltung funda-mental. Frieden zog ein in Herz und Hirn. Das, was ich persönlich längst als meine persönliche Bestimmung erahnt hatte, wurde zum Faktum, zur Basis meines Handelns. Ich war zwar noch immer mit Cluster und Harmonia im Bunde, aber längst beschäftigt mit Gedanken darüber, dass diese Projekte mich in dem, was mir an Musik vorschwebte, eigentlich einschränkten, dass ich mich eventuell nach anderen Spielkameraden und -methoden “ umsehen sollte, dass ich versuchen sollte, jede Gelegenheit, die sich bot, zu nutzen, bzw. konsequent danach zu suchen, um über die Grenzen dessen, was bis dahin möglich gewesen war, hinauswachsen zu können. So begann ich mich loszulösen von der Gewohnheit, mich in das hinein-manipulieren-zu-lassen, was uns Menschen als normal und üblich von jenen eingeredet wird, die meinen, sie hätten der Weisheit letzten Schluß in Verwahrung. Und so kam auch Arnold Kasar ins Spiel als vorerst letzter in einer ganzen Reihe von Kollegen, mit denen mich auch eine tiefe Freundschaft verbindet, deren eigene Kompositionskunst für mich im Zusammenspiel mit ihnen eine grosse Herausforderung bedeutet, die meine spielerischen Möglichkeiten zwar erweitert, mich aber auch wieder hinter die Grenze zurückverweist, welche ich immer wieder überschreiten muss, um die Offenheit zu erreichen bzw. zu demonstrieren, welche mir alles bedeuted; Jene Offenheit, deretwegen eben wiederum unter den vielen verschiedenen anderen Freunden, mit denen ich kontinuierlich zusammenarbeite, wie etwa Onnen Bock & Armin Metz von Qluster, Christopher Chaplin, Tim Story, Christoph H. Mueller und Stefan Schneider nun auch Arnold Kasar als zuletzt ins Spiel gekommener, gerne mit mir die mittlerweile unendlich vielfältigen Möglichkeiten des Klanggestaltens ausprobiert. Es hat mehr als 80 Jahre gedauert, bis es soweit war, dass ich endlich das machen konnte, was anlässlich der Präsentation unseres „Einflusses“ jetzt auch mit Arnold gemeinsam geschehen ist: Nämlich Tongebilde aus dem Moment heraus zu entwickeln. Natürlich mit Reminiszenzen an musikalisch bereits Erreichtes, auch mit dezidiert verwendeten Partikeln aus einzelnen Stücken des Albums. Dieses Album bedeutet per se inhaltlich weit mehr, als dessen hörbare Gestalt zu vermitteln versteht, bzw. vermuten lässt. Was Arnold und ich hierbei als Komponisten und Musiker einbringen, ist nicht nur von jahrzehntelanger musikalischer Praxis geprägt, sondern vor allem gespeist aus den Erfahrungen und Erkenntnissen, die wir auf unserem Lebensweg durch Begegnungen mit Menschen gemacht haben, durch signifikant bedeutsame Erlebnisse auf unserem Weg durch die Turbulenzen der Zeit, durch eine tiefe emotionale, aber auch sehr bewußte Bindung an unsere Familien und Freunde, durch das Wissen, dass wir die Geschöpfe einer uns übergeordneten Kraft sind, die mehr an Leistung und Verantwortung von uns erwartet, als wir uns im Allgemeinen zumuten können oder wollen. In diesem Sinne grüsst auch im Namen von Arnold mit einem Riesendankeschön an die verantwortlichen Herausgeber dieses „Einflusses“ bei der Deutschen Grammophon Joachim Roedelius
Cluster May 21, 2017
Roedelius & Kasar |
Cluster May 15, 2017
www.more-ohr-less.com kommet zuhauf auf auf auf
Cluster May 07, 2017
www.more-ohr-less.com
Cluster May 02, 2017
Hans-Joachim Roedelius & Carl Michael von Hausswolff – Nordlicht (Curious Music) Last year, the twelfth and final outing of CM von Hausswolff’s Freq-Out installations took place in the Viennese sewer famous for its appearance in Orson Welles’ The Third Man. Hausswolff had invited Roedelius along with eleven other sound artists of note, who were each given different, specific frequency ranges in which to perform to collectively build a “generative sound-space”. Hausswolff had been following Roedelius’ music since the seventies when the initial electronic experiments Roedelius made as part of Kluster went on to clearly inform the original Industrial sound that emerged at the end of that decade. Apparently, around the time of the installation, he taught Roedelius how to play music from scores (something the octogenarian had yet to do) and, from here, the two set about a series of “informal creative exercises” involving piano, sinewave generators, synths and EVP recordings (the capturing of spirit voices on tape, a passion of Hausswolff’s). The highlights from these sessions are now presented here as Nordlicht. There’s three short pieces on the second side – ‘These are The Keys’ bears psychoacoustics that mess with your mind as any head movements affect playback; ‘At The Island’ places you on the shoreline of Lanzarote, the field recording mysteriously phasing under a mysterious, sonorous theme; while, ‘Find The Way’ is a slow swim through warm, circling organ chords. But it is the striking lead piece, ‘Let Her Go’, which stretches across the whole of the first side, that was perhaps inspired by the pair’s first meeting in the Viennese sewers. Its low, string-like tones sink slowly, giving rise to a striking sensation of flowing down a hollowed-out, subterranean space. A vocal sample - presumably an EVP recording – rough and encrusted as if fossilised, repeats, chillingly demanding we “let her go”. Meanwhile drowning piano notes stir the harmonic pool, whose combined powers are now operating on a hypnotic level, where it is, perhaps, our consciousness that the ghostly voice has been encouraging us to let go of all along.